SPD Emsbüren

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Hohe Hürden: SPD Emsbüren spricht mit Ministerin über Gesamtschule

Im Gespräch: (von links) Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Friedhelm Wolski-Prenger und Hugo Kirchhelle. Foto: Remmer Hein/SPD

Emsbüren. Am Rande eines kommunalpolitischen Kongresses der niedersächsischen SPD in Hannover haben Friedhelm Wolski- Prenger, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat Emsbüren, und der Emsbürener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hugo Kirchhelle ein Gespräch mit der Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Frauke Heiligenstadt, geführt. Thema war laut einer Mitteilung der Sozialdemokraten die schulpolitische Situation in der Gemeinde Emsbüren.

 

Wolski-Prenger und Kirchhelle schilderten den derzeitigen Stand der schulpolitischen Diskussion in Emsbüren. Die aus Sicht der SPD gut arbeitende einzügige Hauptschule leide bereits im zweiten Jahr unter geringen Anmeldezahlen. Die Hauptschule befinde sich räumlich mit einer Realschule in einem Schulzentrum. Die Emsbürener CDU habe in einer schulpolitisch weitgehend neutralen Informationsveranstaltung über mögliche Weiterentwicklungen diskutiert.

Heiligenstadt: Elternbefragung kann weiterhelfen

„Zur Klärung der schulpolitischen Situation in Emsbüren kann eine Elternbefragung weiterhelfen“, empfahl Heiligenstadt laut einer Pressemitteilung der SPD Emsbüren. Erst dann könne man wissen, ob die Eltern mehrheitlich das Weiterbestehen von Haupt- und Realschule, die Einführung einer Oberschule oder einer integrierten Gesamtschule bevorzugen würden.

Heiligenstadt verwies unter anderem darauf, dass eine Gesamtschule grundsätzlich vierzügig und nur in Ausnahmefällen dreizügig geführt werden könne. Dazu sei unter anderem zu prüfen, ob die Gesamtschule die einzige weiterführende Schule in dem Bereich des Schulträgers Gemeinde Emsbüren wäre.

Da eine dreizügige Gesamtschule allerdings ohne Oberstufe geführt werde, wies die Kultusministerin auf Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden Gesamtschulen, die über eine gymnasiale Oberstufe verfügten, hin.

Hürden für Gesamtschule in Emsbüren hoch

Wolski-Prenger zog aus dem Gespräch das Fazit, dass die Hürden für die Einrichtung einer Gesamtschule in Emsbüren hoch seien, es sich aber lohne, die erheblichen Vorteile einer Gesamtschule bekannt zu machen.

Die SPD Emsbüren meint, dass diese Schulform für Emsbüren von allen möglichen Lösungen die besten Entwicklungsmöglichkeiten für die wachsende Gemeinde darstelle und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für Emsbüren bedeute. Es sei auch für Schüler aus benachbarten Gemeinden attraktiv, wenn in Emsbüren gymnasiale Bildung angeboten werden würde. Auf diesen Aspekt habe auch der erste Kreisrat Martin Gehrenkamp im Verlauf der CDU-Informationsveranstaltung hingewiesen.

 http://www.noz.de/lokales/emsbueren/artikel/679237/spd-emsburen-spricht-mit-ministerin-uber-gesamtschule

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