SPD Emsbüren

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SPD ist für eine Gesamtschule in Emsbüren


Emsbüren. Die Hauptschule Emsbüren und die benachbarte Liudger-Realschule sollten nach Ansicht des Vorstandes der SPD Emsbüren zusammengelegt und künftig als Gesamtschule mit einem gymnasialen Oberstufenzweig geführt werden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Friedhelm Wolski-Prenger, begründete den Vorschlag in einem Gespräch mit unserer Redaktion damit, dass die als Schulform immer weniger Akzeptanz finde. Gleichzeitig bescheinigte er der Hauptschule, in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet zu haben. „Wir halten die Gesamtschule für die geeignetste Schulform, weil wir möchten, dass die Schüler gemeinsam unterrichtet werden“, betonte SPD-Vorsitzender Hugo Kirchhelle. Auch die Vorstandsmitglieder Angelika Krone, Rudi Bruns und Hubert Michel teilten diese Auffassung.

 

Wolski-Prenger zeigte sich davon überzeugt, dass es einen großen Bedarf für einen gymnasialen Oberstufenzweig geben werde – nicht nur in Emsbüren, sondern auch in den umliegenden Gemeinden. Kritisch äußerten sich Wolski-Prenger und Bruns zur Umsetzung der Inklusion in den Schulen. Es dürfe nicht sein, dass dieses wünschenswerte Ziel an fehlendem Geld des Landesund schlechten Bedingungen scheitere. Die Förderschulen würden gute Arbeit leisten, hoben beide hervor.

Dass Inklusion in Schulen funktionieren könne, machte Kirchhelle am Beispiel Italien deutlich. Davon habe er sich vor einigen Jahren bei einer Reise überzeugt.

Die SPD drängt weiter auf den Bau eines Tunnels unter die Bahnlinie Emden–Münster im Zuge der L40 in Leschede. Falls sich das Vorhaben aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen lasse, sollte über die Errichtung einer Brücke nachgedacht werden, waren sich die Sozialdemokraten einig. Eine Brücke sei schätzungsweise zwei Drittel kostengünstiger als ein Tunnel, sagte Kirchhelle. Laut Wolski-Prenger ist es nicht hilfreich, dass ein Emsbürener Bürger durch verschiedene Schreiben den Eindruck erwecke, er würde in der Sache verhandeln. Das sei Aufgabe des Bürgermeisters, sagte Wolski-Prenger.

Die Sozialdemokraten forderten die Verwaltung auf, mithilfe von Quartiersinitiativen alte Baugebiete wie im Bereich Napoleondamm und im Santenkamp für junge Familien zu nutzen.

Nach der erneuten Wahl von Bernhard Overberg (parteilos) zum Bürgermeister stellten die Sozialdemokraten fest, dass sich das Klima im Rat erfreulicherweise verbessert habe. Das komme auch der Außenwirkung zugute, betonten sie.

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2016 will die SPD alles daransetzen, junge Leute für die politische Arbeit beziehungsweise als Kandidaten zu gewinnen. „Es ist unverzichtbar, dass sich Bürger für das Allgemeinwohl engagieren“, sagte Kirchhelle.

Der Vorsitzende freute sich, dass die SPD Emsbüren am 13. Juni den SPD-Kreisparteitag ausrichtet. Dazu wird der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies erwartet.

Keinen Zweifel ließen die Sozialdemokraten daran, dass sie auch künftig die AfD mit allen demokratischen Mitteln bekämpfen werden. Kirchhelle: „Diese gefährliche Partei schürt bewusst Vorurteile und stiftet Unfrieden. Das dürfen wir nicht zulassen.“

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