Aktuelles

Die Kandidaten der SPD Emsbüren 2021

„Zukunft. Respekt. Emsbüren.“

 Kandidaten alle 2021

 

Ziel der SPD Emsbüren:

50 Prozent ihrer Ratsmitglieder sollen Frauen sein

Emsbüren

Die SPD Emsbüren möchte bei der Kommunalwahl am 12. September ihren Frauenanteil bei den Ratsmandaten auf 50 Prozent erhöhen.

Das haben Vorstandsmitglieder der SPD Emsbüren im Gespräch mit der Redaktion hervorgehoben. "Aus diesem Grund haben wir bei den 16 Plätzen auf der Liste bis zu Platz 14 abwechselnd immer Männer und Frauen platziert", sagte Pressebeauftragter Friedhelm Wolski-Prenger.

Angeführt wird die Liste vom Fraktionsvorsitzenden Christian Albert, der im Falle seiner Wahl erneut für dieses Amt zur Verfügung stünde. Auf Platz zwei folgt Anne Gansfort. Platz drei hat Georg Dirks inne. Wolski-Prenger kandidiert nicht mehr für den Gemeinderat, hofft aber darauf, wiederum in den Ortsrat Berge einzuziehen. Alle Kandidaten gehören der SPD an.

Die Listen für die Wahlen zum Gemeinderat sowie zu den Ortsräten hatten 23 Sozialdemokraten in einer Mitgliederversammlung im Clubhaus des FC Leschede verabschiedet. "Im vorigen Jahr haben wir fünf Neuaufnahmen verzeichnet, die zu einer verdeutlichen Verjüngung geführt haben", freute sich Vorsitzender Georg Dirks. So überreichte er in der Versammlung neben Andrea Silies auch dem erst 18-jährigen Arne Feldmann das Parteibuch. Die SPD hat derzeit rund 50 Mitglieder.

In der Versammlung wurde auch ein Zehn-Punkte-Wahlprogramm verabschiedet. Es umfasst die Themen Gerechtigkeit, Familie/Schulen/Pflege, Lebenswertes Emsbüren, Verantwortungsvolle Landwirtschaft und gesunde Ernährung, Nachhaltige Wälder und Grünflächen, Verkehrssituation, Ehrenamt und soziales Engagement, Finanzen, Infrastruktur und Energiewende.

Die drei Sozialdemokraten betonten, dass sich die Lokalpolitik in Emsbüren neu orientieren müsse. So lehnen sie eine Entfernung von Waldflächen zugunsten weniger Bauplätze in der Mühlenstraße und in der Waldstraße entschieden ab. "Wir sind aber dafür, in den Ortsteilen Bauland auszuweisen, damit die Dörfer nicht ausbluten", sagte Albert. Notwendig sei im Übrigen eine sozial verträgliche Nachverdichtung.

Wichtig sei auch eine bessere Interessenvertretung der Jugend. Konkret schlugen die SPD-Politiker die Schaffung eines Kinder- und Jugendparlaments vor. Dirks plädierte dafür, dass künftig ein Vertreter der nicht organisierten Emsbürener Jugend im zuständigen Fachausschuss mitwirken kann.

DIE KANDIDATEN DER SPD EMSBÜREN

Gemeinderat Emsbüren: Christian Albert, Anne Gansfort, Georg Dirks, Angelika Schröder, Hubert Michel, Nicole Andrée, André Gansfort, Desiree Klump, Steffen Michel, Angela Prenger, Jürgen Beernink,  Andrea Silies, Elias Held, Arne Feldmann, Hugo Kirchhelle, Rolf Pätzold.
Ortsrat Emsbüren: Angelika Krone, Steffen Michel, Elias Held, Rüdiger Strohmeyer, Hubert Michel, Christian Albert.
Ortsrat Leschede: Nicole Andrée, André Gansfort, Angelika Schröder, Georg Dirks, Anne Gansfort, Frank Schröder, Hugo Kirchhelle.
Ortsrat Mehringen: Desiree Klump, Andrea Silies.
Ortsrat Berge: Jürgen Beernink, Angela Prenger, Arne Feldmann, Friedhelm Wolski-Prenger.
Ortsrat Elbergen:  Rolf Pätzold.
 
 

SPD Emsbüren findet keinen eigenen Bürgermeister - Kandidaten

 

  NOZ 07062021

Ohne einen Bürgermeister-Kandidaten geht die SPD Emsbüren in die Kommunalwahl: (von links) Friedhelm Wolski-Prenger, Christian Albert und Georg Dirks.

Emsbüren

Trotz intensiver Bemühungen ist es der SPD Emsbüren nicht gelungen, zur Kommunalwahl am 12. September 2021 einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen zu schicken.

Das haben der Vorsitzende Georg Dirks, der Fraktionsvorsitzende Christian Albert und der Pressebeauftragte Friedhelm Wolski-Prenger mitgeteilt. Albert: "Falls sich nicht doch noch ein qualifizierter Bewerber findet, müssen wir davon ausgehen, dass der CDU-Kandidat Markus Silies Nachfolger des bisherigen parteilosen Bürgermeisters Bernhard Overberg wird."

Albert: Gegengewicht wichtig

Albert fügte hinzu: "Deshalb ist es um so wichtiger, dass die SPD möglichst viele Ratsmandate gewinnt, um ein Gegengewicht zur CDU und ihrem Bürgermeister herzustellen." Dazu komme, dass der frühere CDU- Fraktionsvorsitzende Klaus Hemme Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters sei. Falls Silies gewählt werde und die CDU erneut die Mehrheit im Rat erringen sollte, kündigte Albert eine sehr kritische, aber konstruktive Opposition an.

Wolski-Prenger meinte, dass sich Overberg gerade aus dessen unabhängiger Position heraus große Verdienste erworben habe, indem er in einigen Fällen CDU-Politik korrigiert habe. Overberg hat das Amt seit 2006 inne und auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Wolski-Prenger verwies auf den Neubau des Feuerwehrhauses und des Rathauses, den die Gemeinde vernünftigerweise jetzt selbst finanziere. "Das von der CDU und Markus Silies favorisierte Modell Private Public Partnership wäre um ein Vielfaches teurer geworden." 

"Trotz intensiver Suche ist es uns leider nicht gelungen, einen geeigneten Bürgermeisterkandidaten mit fachlicher Qualifikation und politischer Erfahrung zu finden", bedauerte Albert. Für den 65-jährigen Dirks kam eine Kandidatur aus Altersgründen nicht in Frage.

NOZ

Von Ludger Jungeblut

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